"Return on Investment" von Hotelbewertungen und Co.

Heiß diskutiert – Return on Investment von Hotelbewertungen und Social Media Aktivitäten – im Rahmen des „eTourism Foundation Dialog“ im Kleinwalsertal am 12. Mai 2011.


Beim diesjährigen 7. „eTourism Foundation Dialog“ am 12. Mai im österreichischen Kleinwalsertal werden „Good Practices“ im Online-Tourismus gesucht. Ein wichtiges Thema dabei: Hotelbewertungen.

Zusätzliche Wertschöpfung für Leistungsträger und Regionen
Viele Online-Aktivitäten werden hochgelobt und oft zitiert, lassen aber einen konkreten „Return on Investment“ vermissen. Welche Aktivitäten bringen zusätzliche Wertschöpfung für Leistungsträger und Regionen? Destinations- und Hotelmanager sind eingeladen, um sich über diese Frage auszutauschen.

Besonders interessant ist dabei, dass sich das Thema „Hotelbewertungen“ weiterhin einer steigenden Bedeutung erfreut. Immerhin recherchieren laut einschlägigen Studien rund 3/4 der Internetnutzer Hotelbewertungen vor geplanten Hotelaufenthalten. Gleich zwei Referenten beim diesjährigen Symposium sind mit ihren Betrieben stolze Träger eines der diesjährigen „HolidayCheck-Awards„: Hans-Peter Schraffl vom Berghotel Zirm in Südtirol und Wolfgang Burgschwaiger vom Salzburger Alpinresort Übergossene Alm werden aus dem touristischen Nähkästchen plaudern und unter anderem Einblick in ihren Umgang mit Hotelbewertungen geben.

„Billboard“-Effekt: Online-Buchungen führen zu Direkt-Reservationen
Inwieweit sich ein direkter „Return on Investment“ aus diesen Aktivitäten errechnen lässt, ist allerdings eine schwierige Aufgabe. Hochspannend in diesem Zusammenhang ist eine topaktuelle Studie der Cornell University zum sogenannten „Billboard“-Effekt von Online-Vertriebsplattformen. Hier wurde abgeleitet, dass jede Buchung über Reiseportale im Internet zwischen drei und neun Direkt-Reservationen über die hoteleigene Website auslöst.

Studien zur Wichtigkeit von Hotelbewertungen gibt es mittlerweile ja genug. Und jeder Hotelier wird bestätigen können, dass zahlreiche und positive Bewertungen einen hohen Einfluss auf den Unternehmenserfolg haben. Konkrete Zahlen in diesem Zusammenhang wären jedoch sicherlich eine interessante Forschungsaufgabe.

Ob sich beim derzeitigen Mega-Thema „Social Media“ im Sinne von Facebook & Co. bereits messbare Erfolge zeigen, hat Dr. Michael Fux von der Hochschule Wallis bei Schweizer Destinationen untersucht. Er wird beim Symosium Beispiele vorstellen und Empfehlungen zum Umgang mit den einschlägigen Plattformen geben.

Man darf sich also auf spannende Diskussionen am 12. Mai freuen. Die Anmeldung zum Tourismus-Symposium ist unter www.etourismdialog.com möglich.

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