Hotelier 2.0: Der 24-Stunden-Surfer?


Am Dienstag, 07. Dezember 2010 fand in Darmstadt eine Veranstaltung der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar zu Thema „Gäste im Netz! Chancen und Risiken von Web 2.0“ statt. Mit dabei waren nicht nur Georg Ziegler, der einen allgemeinen Vortrag über Hotelbewertungen gehalten hat, sondern auch Stefan Niemeyer, welcher über Social Media im Tourismus referierte. Zum Abschluss der Veranstaltung gab es dann eine Podiumsdiskussion unter der Überschrift „Gefangen im Netz der Bewertungsportale?“, bei der eine interessante Frage aufgeworfen wurde:

Muss ich überall aktiv sein, wo über mich gesprochen wird?

In dem Zusammenhang ist natürlich zunächst zu bedenken:
Kann ich überhaupt überall interagieren und wieviel Zeit kostet mich das?

In der Diskussion kam von Stefan Niemeyer die Anregung nicht nur die ganz großen Portale zu bedienen, sondern auch Portale anzusprechen, welche sich thematisch mit den Kernthemen des Hotels beschäftigen, wie zum Beispiel Tennis- oder Golfforen, um den Longtail-Gedanken (also dass Anbieter im Internet durch eine große Anzahl an Nischenprodukten höheren Gewinn machen können) und das Spezialisieren, das Bedienen einer Nische, hervor zu heben (siehe hierzu auch seinen Blogeintrag).

Georg Ziegler glaubt jedoch nicht, dass man es organisatorisch schafft alle Portale zu pflegen, auf denen man präsent ist. Man sollte wissen wo über das eigene Hotel gesprochen wird, aber man muss nicht zwingend überall mitsprechen.

Wir würden aber empfehlen auf den Portalen, auf denen sich wirklich viele Kunden informieren, präsent zu sein und diese auch zu pflegen.

Uns interessiert Ihre Meinung!

  • Wer macht das bei Ihnen im Hotel? Wer kümmert sich um Social Media Monitoring?
  • Wieviel Zeit verwenden Sie pro Tag dafür? (Auch eine Frage, die bei solchen Diskussionen oft gestellt wird)
  • Pflegen Sie nur die ganz großen Portale oder sind sie auch in Themenportalen oder Foren unterwegs?
  • Was sind ihre Erfahrungen?

  1. Hallo Karin,

    Schönes Beispiel! Danke dafür. 😉
    Gibt es bei Euch Erfahrungen, wieviele Leute aus diesem Artikel heraus bei Euch angefragt haben?

    Viele Grüße
    Georg Ziegler



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