Erfolgsfaktoren im Hotelvertrieb ? Was GDS, SEO & co. bewirken


Neben vielen spannenden Workshops bringt das Destination Camp immer wieder interessante Gespräche mit sich. Dabei bin ich auf das Thema „Erfolgsfaktoren im Hotelvertrieb 2011“ gestoßen, mit welchem sich Ansgar Jahns, Dozent an der Hotelfachschule Hamburg, in seiner neuesten Projektarbeit befasst hat.

Das Whitepaper stellt einen Vergleich zwischen Kettenhotellerie und Privathotellerie auf, in dem das Mercure Hotel Hamburg City sowie das Hotel Grand Elysee auf Kriterien wie Hotelvertrieb, Social Media oder Content untersucht werden.

Dabei stellten sich interessante Key Learnings in drei Bereichen heraus, welche wir Ihnen an dieser Stelle gern präsentieren möchten.

Bereich Wirtschaftlichkeit

Die Zugehörigkeit zu einer Hotelkette, bzw. die Situation als Privathotel, hat dem Vernehmen nach keinerlei Einfluss auf die Höhe von Provisionen oder Konditionen in Zusammenhang mit Geschäftsmodellen bei Leistungsträgern. Es war interessant zu erfahren, dass Privathotels im Bereich des Direktvertriebs teilweise sogar besser performen als Kettenhotels. Aufgrund des vorliegenden Zahlenmaterials (Logisumsätze, Websiteberichte, Conversions) wurde außerdem deutlich, dass Hotels mithilfe professioneller Suchmaschinenoptimierung (SEO) eine deutlich höhere Conversion im Direktvertrieb für sich verbuchen konnten

Bereich GDS

GDS Systeme sowie Reisebüros sind trotz landläufiger Meinung nicht tot – ganz im Gegenteil. Aktuell boomt der Bereich GDS wieder aufgrund der wachsenden Wirtschaft. Allerdings ist dabei aufgefallen, dass Facility Options wie W-LAN (GDS Code „WCR“) nicht immer korrekt im System eingepflegt waren. Für Reisebüros bzw.  Travel Management Companys (TMCs) besitzen sie jedoch eine hohe Relevanz, denn sie sind Teil der Abfragelogik. Die vermeintlich kleine Nachlässigkeit kann unter Umständen also dazu führen, dass Ihr Hotel bei einer spezifischen Abfrage gar nicht gefunden wird. Umsatzverluste können die Folge sein. Eine sehr nützliche Option ist „Business Points of Reference„. Wenn Sie davon Gebrauch machen, wird Ihr Hotel automatisch den in der Nähe gelegenen Firmen zugeordnet. Noch blieb die Funktion aber eher ungenutzt, selbst bei großen Firmen.

Websites Ihrer Vertriebspartner

Überprüfen Sie regelmäßig den Content ihrer Vertriebspartner. Bereits während einer 5-minütigen Recherche konnte in einem Fall festgestellt werden, dass ein Reiseveranstalter auf seiner Webseite noch mit Fußballveranstaltungen von 2009 warb, und zwar direkt neben dem Hotelnamen. Auch die Ergebnisse in Suchmaschinen sollten Sie unter die Lupe nehmen. Es kann vorkommen, dass fremde Unternehmen den Namen Ihres Hotels in der eigenen Domain verwenden, obwohl Sie keinen Vertrag geschlossen haben. Bei diesem sogenannten Domaingrabbing könnte der vermeintliche Partner ebenfalls in den Suchergebnissen auftauchen und für Umsatzverluste sorgen.

Wenn Sie mehr zum Thema lesen wollen, finden Sie hier das vollständige Whitepaper „Erfolgsfaktoren im Hotelvertrieb 2011“.

  1. Guten Tag allen mit wirkenden Teilnehmern,
    die von Ihnen geschilderten Darstellung von dem Geschilderten fehlenden Registratur einer W-LAN Eventualität,
    die wie es von meiner Rezensent aus auf die Pagina nicht oder garnicht dargestellt wird. 
    Daher bringe ich diesen neuen und gleichzeitig nicht respektive umrissene Detail ein, 
    von der Insuffizienz kann keine Rede sein, doch wohl mehr tendenziell schwierige Grundlage der Causa Verunsicherung,
    diese sich auf fehlenden Richtlinie manifestieren.
    MfG

    DonKarl
    PS. Es hat mich bedrückt und gleichzeitig beschämt, das es in einer Semester Arbeit eine solche Vielzahl an Englischen Begriffe gibt! 


  2. Guten Tag allen Mitwirkenden Teilnehmern,
    die von Ihnen geschilderte Darstellung von der Geschilderten fehlenden Registratur einer W-LAN Eventualität die nur auf eine fehlende Makierung beruhen soll, kann ich nicht nachvollziehen, laut Ihrer Rezensent wird dieses nicht richtig auf der Pagina dargestellt. Daher bringe ich Ihnen diesen neuen und gleichzeitig nicht respektive umrissene Detail ein, von der Insuffizienz kann kaum eine Rede sein, ist doch wohl mehr die tendenziell schwierige Grundlage der Causa die Ursache der Verunsicherung, diese sich in der fehlenden Richtlinien der Systematik manifestiert.
    MfG

    DonKarl
    PS. Ich muss mich entschuldigen für mein erstes Schreiben am Morgen, es verbirgt Zuviel Lücken, die zwischen Tür und Angeln geschrieben wurde von mir geschrieben wurden!


  3. Hallo Herr DonKarl,

    danke für ihren Kommentar. Auch wenn ich es nur bedingt nachvollziehen kann, was Sie mit Ihrer Aussage meinen, biete ich Ihnen gerne einen direkten und persönlichen Austausch an. Zu den englischen Fachbegriffen. Sie haben in der Tat recht. Aus diesem Grunde haben wir eigens für solche Fälle im Anhang ein Glossar angelegt. Freue mich auf weitere Fragen und konstruktive Vorschläge.


  4. Guten Tag Herr Jahns,

    Es ist mir eine Freude Ihren Studenten einen solventeren Einblick zu verschaffen, nun ist dieses nicht die richtige Plattform für eine detaillierte Darlegung sondern kann nur Einblicke ermöglichen, daher versuche ich die Simplizität verständlicher über einem Beispiel die Diffizilität zu nehmen, es ist noch nicht allzu frappant als das die Hotelbronche über die Kenntnisse nicht mehr verfügen, dort ging es um die Fernsehgerät die über keinen ausreichenden Passus verfügten die Größe des Bildschirmes sowie die Bildwiedergabe Technologie verbindlich als Nominalwert von allen Hotels weltweit allgemeingültig festlegte und Urlauber dieses ausgenutzt haben um gerichtlich Entschädigungen einzufordern.
    Meine Intension ist es nicht darüber zu (unter-) richten das in der Einleitung der Semesterarbeit Stand das bronchenspezifische Abkürzungen im Glossar stehen, ich gehe davon aus das man die Einleitung gelesen hat, Glossar sollen Wörter stehen die nicht allgemeinverständlich oder sachspezifisch sowie fachspezifisch in eine andere Sprache übernommen werden können ohne die Bedeutung zu verändern! 

    Mit freundlichen Grüßen aus Westfalen

    Donkarl

    PS: ohne überheblich oder arrogant zu erscheinen, eine Semesterarbeit soll wie eine Diplomarbeit geschrieben sein (minimal Anforderung).


  5. Hallo Herr Donkarl,

    nochmals danke für das konstruktive Feedback. Sie sind gar nicht überheblich..)) Zumindest ist das nicht mein Eindruck. Um es vielleicht etwas mehr klarzustellen. Diese 25 Seiten Whitepaper stellen lediglich eine allgemeine Zusammenfassung – der nicht öffentlichen Gesamtexpertise dar -die insgesamt 130 Seiten umfasst. Diese Inhalte wurden aus Datenschutzgründen natürlich nicht veröffentlicht. Unsere Facharbeiten, die von den Studierenden geschrieben werden müssen, umfassen 30 Seiten. Wir sind daher mit dem eigentlichen Projektscript weit über das Ziel hinaus geschossen. Wir haben eben sehr hoch motivierte Studierenden!!

    Die Gesamtexpertise war jedoch für Vollprofis geschrieben. Das hätten wir so nicht veröffentlichen können und auch nicht wollen. Wir haben aufgrund des Feedbacks – auch vor der Veröffentlichung schon- daher das Glossar mit aufgenommen. Wir nehmen aber dankend Ihre Anregungen an und freuens uns auf einen weiteren konstruktiven Austausch!


  6. Guten Tag Herr Jahns

    Nun gut es ist mir bewusst, das Sie und Ihr Team es vernommen haben. Leider musst ich feststellen was mir von Anfang schon bekannt wahr, das es hier um eine Seminararbeit geht die zur späteren Empfehlung der Seminarteilnehmer geht und nicht Ansätze von durchführbaren dauerhaften Lösungen aufzeigen soll, schade.

    Die Seiten Anzahl stellt nicht die Komplexität noch die Vollständigkeit des Inhaltes wider, man kann Ja in einem Wort – in einem Satz – in einem Absatz oder auf einer ganzen Seite schreiben, als Humanokonom ist es mir nicht immer leicht über strukturelle Fehler die in einer kurz Zusammenfassung (Whitepaper) so offensichtlich dargelegt sind darüber hinwegzusehen, denn diese in einem Gesamtwerk zu überbrücken kommt schon eher einem Wunder gleich, dieses wird meinerseits hier enden.
    Nun Danke ich allen Beteiligten für die Seminararbeit und wünsche allen viel Erfolg in der Berufswelt!

    Mit freundlichen Grüßen aus Westfalen

    DonKarl

    PS: aus kleinen Schritten werden grosse, die Schritte sollen so weit sein wie man sehen kann.


  7. Hallo Herr DonKarl,

    freut mich nochmals von Ihnen zu hören! In der Tat muss ich Ihnen „nochmals“ Recht geben, dass unser Whitepaper wirklich „nur“ eine Zusammenfassung des 130 seiten starken Scripts war. Wir dürfen und möchten wiegesagt aus Datenschutzgründen, dieses auch nicht veröffentlichen, sondern bleibt den Projektpartnern vorbehalten. Ich möchte aber nun gerne einen kleinen Passus Ihres letzten Statements zitieren: „…zur späteren Empfehlung der Seminarteilnehmer geht und nicht Ansätze von durchführbaren dauerhaften Lösungen aufzeigen soll, schade.“.
    Ich kann diese Aussage im Moment wirklich nicht so nachvollziehen, was aber durchaus auch an mir liegen kann…)) Ich habe mal wahllos aus dem Whitepaper zwei kleine Optimierungsvorschläge herausgenommen, und möchte diese nun auch gerne zitieren:
    1.) „Überprüfen Sie regelmäßig die in Amadeus 125 möglichen „Facility Options“: Natürlich auch die in Sabre, Galileo und Worldspan. Wenn Ihr Hotel z.B. „WLAN“ anbietet, sollte dieses auch im GDS System unter dem Code „WCR“ im Reisebüro GDS System erscheinen. Erscheint das Hotel z.B. nur unter den Codes IHF (Free high speed internet connection) oder unter IHS (High speed internet connection), kann dies ggf. zu einem Problem führen“.

    Für meine Begrifflichkeiten ist das eine sehr eindeutige Aussage weil: Es ist sofort „durchführbar“ für jedes Hotel was über GDS buchbar ist.

    Mein zweites Beispiel:

    „Schauen Sie sich von Zeit zu Zeit auch den Websitecontent Ihrer Vertriebspartner an. Wenn bei namhaften deutschen Reiseveranstaltern im Jahre 2011, noch Fußball Veranstaltungen von 2009 aufgeführt werden, und dies direkt neben Ihrem Hotelnamen bzw. Brand erscheint, hinterlässt dies beim Verbraucher sicherlich keinen positiven Eindruck“.

    Auch diese Empfehlung stellt für meine Begrifflichkeiten zumindest eine klare und präzise Aussage dar, die für ein Hotel und für deren Gäste eine sehr hohe Relevanz bedeuten kann. Zumindest dann wenn es davon betroffen ist. Und davon kennen wir sehr, sehr viele in Deutschland. Ich könnte dies nun weiter fortführen, möchte ich aber nicht.

    Ich hoffe das ich damit ein klein wenig zumindest zur Klärung des Aspekts beitragen konnte. Und wie auch zuvor… Ich freue mich immer über jedes konstruktive Feedback. „Nobody is perfect“ habe ich mal zumindest gelernt..))
    In diesem Sinne stehe ich gerne wieder für weitere Fragen zur Verfügung!

    Herzliche Grüße Ansgar Jahns


  8. Guten Tag Herr Jahns,

    die von Ihnen gesehene Sichtweise kann ich gut verstehen.
    Die 2 Punkte die Sie hier Ansprechen Spiegeln zu gleich die strukturellen Fehler der Seminararbeit wieder, warum dieses? – es wird von der Seminararbeit konsequent aufgezeigt welche Fehler von den Hotels gemacht werden; wenn Sie den Hintergrund für diese Fehler nach gegangen währen, die darin liegen das es keine Qualifiziertes Personal oder dieses an einer fehlenden Bindung an einem bronchenspezifische Unternehmen liegt (diese hier mit einer Statistik bekräftigen und Gegenhalten von Hotels die dieses alles haben und dessen Vorteile bei den Buchungen etc.), dieses habe ich mir eher vorgestellt.
    Das Sie die Seminararbeit im ganzen nicht veröffentlichen dürfen, aus Gründen des Autarken Einblickes in die Geschäftsspezifischen Operativen Daten der Unternehmen ist für dieses meines nicht von zwingender Natur.

    Die nach Besprechung und die Beurteilung der Seminararbeit war nie mein Primäres Ziel, auch möchte ich hier klarstellen das dieses hier den Rahmen sprengen würde, darin liegt meine Begründung vom letztem schreiben zu Grunde dieses nicht weiter zu redieren hier.

    mit freundlichen Grüßen aus Westfalen

    DonKarl

    PS: Ist Streben nach mehr falsch, wo währen Wir ohne dieses.


  9. Guten Morgen Herr DonKarl,

    ja ich gebe Ihnen zunächst völlig recht: „Streben nach mehr ist NICHT falsch“ grundsätzlich. Ich gebe Ihnen auch recht, dass in dem Whitepaper die „Best Practice“ Beispiele etwas zu kurz gekommen sind. Das hätte man sicherlich mehr herausstellen können ggf. müssen. Davon gibt es ja in der Tat auch sehr viele. Das Thema ist insgesamt sehr komplex, wodurch viele Thesen unterseits auch nicht mit Statistiken belegbar sind, weil es diese faktisch leider nicht gibt. Als Beispiel möchte ich anführen das Thema Content auf einer Website, oder der Umgang mit Hotelbewertungsportalen. Im Bereich Social Media z.B. gibt es keine Industriestandards, die einen direkten Vergleich ermöglichen. So ist auch hier die Grauzone sehr gross. Was ist gut was ist schlecht ist, ist immer sehr subjektiv und stellt daher auch immer nur die Meinung des Verfassers dar. Natürlich haben wir sowohl quantiative als auch qualitive Kriterien aufgestellt, diese sind aber nicht allgemeinverbindlich. Dafür haben wir sehr große und umfangreiche Exceltabellen über Wochen und Monate gepflegt. Aber ich sage nochmals danke für das Feedback und werde Ihre Kommentare gerne zukünftig mit einfliessen lassen. Von daher ist so ein Austausch ja auch generell immer sehr wertvoll. Ich wünsche noch einen schönen herbstlichen Sonntag. Grüße aus dem sonnigen Norden!


    • Guten Tag Herr Jahns

      Dieses welches ist eine Rückmeldung (Feedback); die von mir geschriebenen Beiträge sind kommunikative konstitutionelle konstrukturierte Sach- sowie Aufgabendarstellungen die beabsichtigen einen Konsens einzufangen!
      Was es nicht gibt, muss nicht zwangsläufig beinhalten das dieses niemals Einzug im Markenvertrieb (Marketing) zur Fixierung der absatzunterstützenden Vorgaben zu implementieren wäre, hier könnte ein Ansatz zur besseren Plausibilisierung und Darlegung des Markenvertrieb beginnen.

      mit freundlichen Grüßen aus dem Wilden-Westen-Westfalens

      DonKarl

      PS. Geschenkt wird einem nichts, eines möchte ich Ihnen noch mit geben: Je mehr Widersacher sagen das es nicht geht, je näher sind Sie an der Lösung!


  10. Hallo Herr DonKarl,

    ich bin ganz bei Ihnen. Sorry zunächst für die späte Rückmeldung. Sie haben völlig Recht. Der Konsens wird in unserer Branche letzen Endes durch die Kunden bestimmt. Die müssen die Produkte verstehen und unterscheiden können. Schwierig genug finde ich… In Deutschland gibt es weit über 70 Hotelmarken. Da Marke aber zunächst nichts anderes ist wie „Trust“, ist hier auch der Beginn der Differenzierung aus dem Blickwinkel der Kunden. Stimme Ihnen zu!

    Aber…. den besten Spruch haben Sie am Ende gegeben….Ich finde den sehr köstlich und hat mir gerade den Samstag Abend am Schreibtisch versüßt….))) Danke dafür!!! Grüße Ansgar Jahns


Hinterlasse einen Kommentar

freiwillige Angabe

  1. Noch keine Trackbacks.