Brennpunkt: Manipulation von Bewertungen



Neulich wurde, ausgelöst durch einen “Insiderbericht” in der TopHotel, in verschiedenen Medien und Orten das Thema Manipulation von Bewertungen heiss diskutiert.

Ich möchte gerne das Thema kurz aufnehmen, um hier ein paar paradoxe Gegebenheiten zu skizzieren:

  1. Manipulation
    Seit Jahren stehen wir im engen Dialog mit der Hotellerie und ihren Verbänden zu diesem Thema, denn “jedermann” könne ja das eigene Hotel einfach bewerten und damit dem Hotel und seinem Ruf enormen Schaden zufügen. Portale sollten sicherstellen, daß Bewertungen nur von solchen Gästen abgegeben werden, die auch tatsächlich das Hotel besucht haben.
    Paradox hierbei ist: Manipulationsversuche werden zum allergrößten Teil durch die Branchenvertreter selbst initiiert.
  2. Investition
    Geld ist immer ein knappes Gut und will (folgt man dem unternehmerischen Grundgedanken) an der richtigen Stelle und möglichst nachhaltig investiert sein.
    Paradox scheint, daß ein Hotel Geld (womöglich nicht gerade wenig) für eine Agentur oder einen Berater ausgibt, um seine Online-Reputation zu manipulieren, anstatt dieses Geld in das eigene Produkt zu investieren, um die Gästezufriedenheit und damit auch die positive Resonanz im Internet zu erhöhen. (Siehe auch prizeotel Blog)
  3. Erwartung und Erfüllung
    Ob eine Hotelbewertung positiv oder negativ ausfällt, hängt zum größten Teil damit zusammen, ob die Erwartungen, die der Gast vor dem Besuch hatte (geschaffen durch Preis, Klassifizierung, Katalog, Marketing, Website, Bewertungen etc.) auch bei seinem Besuch im Hotel tatsächlich erfüllt wurden.
    Paradoxer Umstand hierbei ist: Je mehr ein Hotel Bewertungen positiv manipuliert, desto mehr negative Bewertungen wird es erhalten und einhergehend eine Reihe von Gästen, deren Erwartungen es nicht gerecht werden kann und die unzufrieden und enttäuscht das Hotel verlassen. Gäste, welche anhand von manipulierten Bewertungen ihre Erwartungshaltung gebildet haben, werden oft beim Besuch nicht das vorfinden, was sie sich vorgestellt haben und tun dann ihre Enttäuschung dort kund, wo sie sich über das Hotel informiert haben: auf dem Bewertungsportal.
  4. Beratung und Expertise
    Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Experten und Dienstleistern, die Ihre Beratungsleistungen auf dem Markt anbieten. Gerade beim Thema Internet und Social Media haben viele Hoteliers Berührungsängste und benötigen Unterstützung beim Umgang mit diesen Themen. Bei dem angeblichen “Tophotel Insider” handelt es sich laut Angaben um einen namhaften Hoteldirektor und Marketingberater.
    Paradox an diesem Umstand ist, daß ein anscheinend namhafter Berater einem Hotel empfiehlt, Bewertungen zu manipulieren, obwohl gerade einem Experten bewusst sein sollte, daß er damit dem Hotel langfristig schadet und diese Art der Beratung ein grundlegendes Verständnis der Zusammenhänge vermissen lässt.
  5. Medien
    Fachzeitschriften und Kommunikation seitens der Verbände sind für viele Hoteliers meinungsbildende Medien und Orientierungshilfen in ihrem täglichen Geschäft.
    Paradox scheint mir, daß gerade Fachmedien anstatt die Berührungsängste abzubauen und Verständnis, Orientierung und sinnvollen Umgang mit den Möglichkeiten des direkten Gästefeedbacks aufzubauen, mit dem Bericht über solche Randerscheinungen in der Branche weiterhin den Nährboden bilden für Geschäftsfelder, die sich genau diese Berührungsangst und Unkenntnis zu Nutze machen, um damit Geld zu machen.

Als Bewertungsportal ist es in unserem vitalen Interesse, dass nur authentische Bewertungen angezeigt werden, denn ein Bewertungsportal lebt nicht allein von Klicks, wie der “Insider” offenbart, sondern vor allem vom Vertrauen der Nutzer, das den Inhalten auf dem Portal immer wieder entgegengebracht wird.

Viele Hotels gehen bereits seit Jahren aktiv und offen mit dem Thema Hotelbewertungen und Gästefeedback um und wissen, wie wertvoll die Meinungen ihrer Gäste für ihre eigene Arbeit und ihr Hotel geworden sind. Wäre es nicht interessant zu erfahren, wie diese Hotels mit den neuen Möglichkeiten umgehen, oder sind diese Themen einfach nicht skandalös genug?


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Über

"Von der Pike auf" lernte Georg Ziegler die Hotellerie kennen und machte Station an Bodensee, Genfer See und Berner Oberland, wo er zuletzt als Event Manager tätig war. Nach Abschluss des Studiums in "International Hospitality and Tourism Management" in der Schweiz nahm er 2008 seine Tätigkeit bei HolidayCheck auf und leitet mittlerweile den Bereich B2B, der sich auf Kommunikation, Auf- und Ausbau der Angebote für Hotellerie und Tourismuspartner konzentriert.
@georgziegler

  1. In diesem Zusammenhang frage ich mich, ob und in welcher Form und in welchem Umfang der Betreiber eines Hotels seitens holidaycheck.de Gelegenheit erhält, auf Bewertungen Einfluss zu nehmen, diese eventuell gar löschen zu lassen, wenn sie negativ ausgefallen sind.
    Mir ist bei der Rückschau auf von mir abgegebene Bewertungen aufgefallen, dass zu einem von uns mit “Befriedigend” bewerteten Hotel seitens anderer, zu gleicher Zeit dort anwesender Gäste eine sehr schlechte Bewertung berechtigt abgegeben wurde (wir haben den Ärger vor Ort miterlebt). Diese negative Bewertung fand sich einige Zeit auf holidaycheck.de und ist plötzlich nicht mehr vorhanden.


  2. Ideal wäre es wenn “nur für den Hotelier sichtbar” der komplette Namen, Zimmernummer und Zeitraum eingegeben werden muss. Somit kann der Hotelier genau kontrollieren welcher Gast das war und überprüfen ob das auch übereinstimmt.
    Für den Gast selbst hat dies ja keinen Nachteil.

    Des weiteren werden meines Wissens nach ja Stichproben gemacht ob die Bewerter auch existieren. Wenn man diese Übrprüfungen auch nach mehreren Monaten noch gemacht werden, kann man ja sehen ob die Email-Adresse noch gültig ist, bzw. ob der User per Telefon mit dem richtigen Namen erreichbar ist.


  3. @Guenter:
    Hotelbewertungen sind Meinungsäußerungen und unterliegen damit gewissen rechtlichen Rahmenbedingungen, z.B. keine Beleidigungen oder falsche Tatsachenbehauptungen. Wenn in diesem Fall der Hotelier uns auf Inhalte in so einer Bewertung hinweist, die diese rechtlichen Rahmenbedinungen verletzen, nehmen wir eine solche Bewertung temporär aus dem Netz, um mit dem Bewertungsautor bezüglich entsprechender Passagen in Rücksprache zu halten. Je nachdem, ob der Bewertungsautor seine Angaben bestätigt, bzw. die Textpassagen rechtlich in Ordnung sind, geht die Bewertung wieder online.
    Der Hotelier selbst hat die Möglichkeit, mit einem Kommentar zu reagieren, jedoch nicht, eine Bewertung abzuändern oder einfach löschen zu lassen.

    @Marc:
    Eine Veröffentlichung (auch nur gegenüber dem Hotelier) würde geltende Datenschutzrichtlinien verletzen.
    In der Tat ist es Teil unseres Prüfsystems, stichprobenartig bei Bewertern um einen Nachweis Ihres Aufenthalts zu bitten.



  4. Sehr gute Gegendarstellung zu dem Unfug, der gerade so im Fernsehen und in der Tophotel berichtet wird. Vielen Dank dafür!

    Es gibt in Deutschland auch ganz viele ehrliche Hotels und hier sind nur ein paar dumme, schwarze Schaafe unterwegs, die wirklich gar nichts verstanden haben.


  5. Dann müssten die Datenschutzbestimmungen halt geändert werden, sollte es mehr Probleme geben ;)

    Was genau meint man mit “Nachweis” des Aufenthaltes? Z.B. Rechnung oder Buchungsbestätigung oder so etwas? Falls ja, wäre das doch ideal und wenn man diese Kontrollen öfters macht, wird die Manipulation deutlich schwieriger.


  6. An sich eine gute Idee, Marc, ich war jedoch kurz vor Weihnachten erst mit einem Hotelier in Kontakt, dem das garnicht gefallen hat. Er war froh über jede Bewertung, die er bekommen kann und hatte die Befürchtung, dass noch weniger Gäste sein Ferienhaus beurteilen, wenn sie zu jeder Bewertung noch die Rechnung hinterher faxen müssen.

    Der Umgang mit und die Akzeptanz von Hotelbewertungen hat sich in den vergangenen zwei Jahren rasant geändert. Ich bin davon überzeugt, dass dieses Thema in ein, zwei weiteren Jahren durch technischen Fortschritt und, vor allem, Erkenntnis in der Hotellerie keines mehr sein wird.


  7. Wir merken schon, dass der “Missbrauch” von Bewertungen mit der steigenden Bedeutung dieser zunimmt, sowohl von unzufriedenen Gästen als auch von sog. “Kollegen” mit dem Ziel der Schädigung von Mitbewerbern – allerdings doch noch auf einem sehr geringen Niveau gemessen an der Zahl der Gesamtbewertungen.

    Die Marktteilnehmer tun gut daran, alles zu unternehmen, Missbrauch in jede Richtung zu unterbinden weil sonst nicht nur die Reputation einzelner, sondern die Glaubwürdigkeit von (Hotel-) Bewertungen insgesamt ernthaften Schaden nimmt – und daran können weder Kunden noch die meisten Hotels Interesse haben.

    Die Bemühungen zu echten Bewertungen sind allerdings nicht bei allen Portalen gleich intensiv. Ohne HolidayCheck hier über den Klee loben zu wollen, konnten wir alle “Streitfälle” hier bisher schnell und unkompliziert aufklären – so muss es sein. Bei Tripadvisor haben wir leider bisher überhaupt keine Reaktion auf Nachfragen bei zweifelhaften Bewertungen bekommen – das ist natürlich bedenklich und der ganzen Diskussion nicht gerade dienlich…


  8. jeder Leser sollte sich genau ansehen wer eigentlich hinter Holidaycheck steht und welches Geschäftsmodel verfolgt wird zum einen geht es Holidaycheck darum viele Nutzer auf Ihre Seite zu ziehen und zum anderen vermitteln sie selber Reisen und natürlich werben Sie mit dem TÜV Siegel um sich so ein gewisses Vertrauen zu sichern
    was das wircklich wert ist weis man wenn man etwas hinter die Kulissen schaut und sich fragt warum diese Firma Ihre Geschäftssitz in der Schweiz hat die Antwort ist relativ einfach es geht darum das deutsche Rechtssystem auszuhebeln indem mab sich auf Datenschutz und angebliche freie Meinungsäuserung beruft dabei spielt es keine Rolle ob die veröffentlichten Aussagen wahr oder gefakt sind. ales was zählt ist der Profit für Holidaycheck


  9. Lieber Heero,

    Die Argumente, die Sie hier vortragen, möchte ich nicht auf die leichte Schulter nehmen und gerne allen Lesern hier transparent erläutern, warum HolidayCheck seinen Hauptsitz in der Schweiz hat:

    Der Grund ist recht einfach:
    Als aus der Idee Wirklichkeit wurde, ein Hotelbewertungsportal für Reisende von Reisenden zu schaffen, hat ein Teil des Gründerteams damals bereits in der Schweiz gewohnt.
    Es lag also nahe, auch das Unternehmen dort zu gründen, wo man damals in einer kleinen Wohnung angefangen hat, an diesem Portal zu arbeiten und diese Idee weiterzuentwickeln.
    Als schliesslich im Jahr 2003 das Portal durch einen Fernsehbericht im breiten Licht der Öffentlichkeit stand, wurde der finale Schritt zu einem professionellen Urlauberportal gelegt und im gleichen Jahr die Gründung der AG vollzogen.

    HolidayCheck bietet eine Plattform, auf der Reisende ihre Erfahrungen mit anderen teilen können. Wir möchten als Portal sicherstellen, daß die veröffentlichten Meinungen, die allesamt unseren Prüfprozess durchlaufen müssen, keine rechtswidrigen Inhalte wie Beleidigungen, sexistische oder rassistische Äusserungen enthalten.
    Sollte einem Nutzer des Portals auffallen, daß in einer Hotelbewertung nachweislich falsche Tatsachenbehauptungen enthalten sind, stehen unter der E-Mail Adresse service@holidaycheck.de unsere Kollegen als Ansprechpartner zur Verfügung.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit erläutern, warum HolidayCheck in der Schweiz gegründet wurde und wie ernsthaft wir mit dem Thema Kundenbewertungen umgehen.

    Mit besten Grüßen,
    Georg Ziegler


  10. Ich kann nur zustimmen. Manipulierte Hotelbewertungen können kurzfristig wirken, langfristig wird den Hotels eine vielfach enttäuschte Erwartungshaltung nur so um die Ohren fliegen. Wer das nicht begreift, hat die Mechanismen des Internet nicht verstanden. Um so erstaunlicher, dass “Berater” und “Social Media Experten” Hotels diese Vorgehensweise empfehlen. Aber dieser Agenturtypus verlässt ja eh oft verbrannte Erde.


  11. Ich kann Heero nur zustimmen und nein, die Anwort von Georg Ziegler finde ich nicht ausreichend. Die Frage ist, was Holidaycheck als Auftrag sieht. Und nein, es ist nicht die “gemeinnützige Aufgabe” dem Urlauber vorher evtl. Missstände in einem Hotel aufzuzeigen um ihn vor entgangener Urlaubsfreuden zu bewahren.
    Nicht richtig ist, dass Holidycheck prüft, ob ein Gast tatsächlich in dem Hotel war oder nicht. Es ist auch nicht richtig, dass die Aussagen getroffen werden weder ehrenrührig noch beleidigend sein dürfen. Es ist nicht richtig, dass der Hotelier sich an Holidaycheck wenden kann und Unterstützung findet, wenn es sich bei der Bewertung definitiv nicht um eine Bewertung eines Hotelgastes handelt.
    Und genau da ist die Krux an der Sache. Der Geschäftssitz ist in der Schweiz, aber nach Holidacheck – Angaben ist der Gerichsstand in Deutschland. Warum ist das so verwirrenend gemacht? Das finde ich merkwürdig.
    Es kann klar nicht funktionieren, wenn ein Hotelier gefakte Bewertungen reinstellt. Aber einen Schutz vor gefakten negativen Bewertungen gibt aus meiner Erfahrung nicht. Das wird ungefiltert reingestellt. Und da stellt sich mir schon die Frage, welche Interessen genau Holidaycheck erfüllt.
    Es gibt ja viele Bewertungsportals im Internet, von der Gewissenhaftigkeit und dem Verantworungsbewusstsein von Holidaycheck bin ich persönlich aus eigener Erfahrung nicht überzeugt.


    • Hallo Barbara, ich war Ende Juni in einem 4,5 * Hotel in der Türkei.
      Habe eine Bewertung abgegeben, die nicht so gut war. Bei mir wurde eine Stichprobe
      gemacht und ich mußte eine Buchungsbestätigung beibringen, was ich tat.
      Meine Bewertung wurde gekürzt, so dass nicht mehr zu lesen war, welcher
      Personenkreis sich in dem Hotel befand. Bei 80 % der Anwesenden handelte es
      sich um unterste Schicht. Damit meine ich meine Landsleute sowie Personen aus dem Ostblock. Wenn ich das vorher in den Bewertungen gelesen hätte, wäre ich nicht
      hingefahren, zumal die Reise nicht billig war.
      Gruss
      I.H.


  12. Ich verstehe auch nicht, warum man nicht den kleinen Schritt geht, und nur registrierte Bewertungen anerkennt.

    Bei manchen Hotels ist es auffällig – kommt eine negative Bewertung, häufen sich kurz darauf die positiven, seltsamerweise fast alle von nicht registrierten “Urlaubern”. Und dann kriegt man Ende des Jahres auch wieder den Holidaycheck Award…

    Eine Buchungsbestätigung wäre natürlich noch besser.

    Seriosität und Glaubwürdigkeit sollten doch an erster Stelle stehen und nicht die Angst vor ein Klick-Verlusten.

    Josefine


  13. Hallo Josefine,

    Bei HolidayCheck nehmen wir das Thema Authentizität der Bewertungen sehr ernst. Jede Bewertung muss ungeachtet Ihrer Aussage vor der Veröffentlichung den Prüfprozess bestehen, bei dem Bewerter teilweise aufgefordert werden, einen wirklichen Aufenthaltsnachweis zu erbringen.
    Ob Community-Mitglied oder nicht, benötigt jeder Bewertungsautor eine gültige E-Mailadresse, die wir auch per Bestätigungslink verifizieren, ansonsten wird seine Hotelbewertung nicht akzeptiert und veröffentlicht.

    Wenn Du HolidayCheck aufmerksam verfolgst, wirst Du demnächst eine Initiative wahrnehmen, die verdeutlichen wird, wie ernst wir das Thema Authentizität und Glaubwürdigkeit nehmen. ;-)

    Viele Grüße,
    Georg Ziegler


  14. Hallo, ich wollte mich zum thema auch äußern und mir wurde wohl im forum nur gesagt es sei unangemessen und alles wurde einfach gelöcht vom admin, als ein gutes forum was kritik im angemessenen Ton erfährt und gleich mit der löschung des thread beginnt, kann man nicht vonn glabwürdigkeit sprechen, ich meine gelesen zu haben das eine kleine gruppe die bewertungen kontrolliert, dass ist doch realistisch überhaupt nicht zu schaffen, dann arbeiten alle mitarbeiter auch nicht mit der gleichen sorgfalt…. was mich traurig und gleichseitig wütend macht ist das hier ein guter vorschlag zur verbesserung der bewertungsabgabe einfach ignoriert wird..

    @georg
    welche verbesserung zum Thema Authentizität werden wir in zukunft erfahren?

    Die Urlauber die als Beispiel 2 Jahre für Ihren 600? Urlaub sparen sollen doch wirklich schöne Tage bzw das erleben was andere Gäste in Ihren Bewertungen abgaben. Ich fine das HC auch zu Ihrem Namen stehen soll und nicht nur die Koste-Nutzenrechnung im Hinterkopf verfolgt, Courage des Einzelnen vor Ort mit aureichener Transparents der Bewertungen sollte gegeben sein. ggf hat ja jeder gast vom RV eine Buchungsnr oder ähnliches, damit könnte man ein Code generieren der wirklich nur den Urlaubern eine Bewertung zulässt die auch vor Ort waren!!!

    Liebe Grüße John


  15. Hallo zusammen,

    Wir freuen uns natürlich immer über Ideen und Vorschläge, wie wir noch besser werden können.
    Der Vorschlag von Josefine wird von uns keinesfalls ignoriert, sondern gestaltet sich bei der Umsetzung sehr viel komplizierter als es auf den erten Blick erscheint, da bei HolidayCheck ja nicht nur Reisende von Veranstaltern, sondern jeder Besucher eines Hotels die Möglichkeit hat, seine Erfahrungen mit anderen zu teilen.
    Jeder RV nutzt eigene Systeme, jedes Hotel eigene Reservierungsprogramme, jeder Kunde seinen eigenen bevorzugten Buchungskanal…
    Unsere Kollegen sind immer auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten, wie die Bewertungen auf HolidayCheck weiterhin Top-of-the-Class sind und wir freuen uns natürlich auch immer über gute Ideen.

    Manipulation bringt ja keinem etwas, aber vor allem wird es hinfällig, wenn Reisende ihre Erfahrungen über ein Hotel austauschen und auch weiteren Urlaubern helfen, das für sie passende Hotel zu finden.

    Viele Grüße,
    Georg Ziegler


  16. Guten Tag Herr Ziegler,

    nur eine kurze Frage möchte ich an Ihr Entwickler Team richten;
    wie währe es, wenn bei der Rechnung ein einmaliger Code beigefügt wird,
    der einem eine direkte Bewertung ermöglicht und damit eine Autorisierung
    für dieses rechtfertigt.

    Mit freundlichen Grüßen aus Westfalen

    DonKarl


  17. Hallo DonKarl,

    Ein Großteil der nicht authentischen Beiträge stammt von den Hotels selbst. Ein Code zur Authentifizierung, den das Hotel an seine Gäste austeilt, ist in diesem Zusammenhang wohl eher keine besonders wirkungsvolle Maßnahme, oder? ;-)

    Viele Grüße nach Westfalen und Danke für’s Mitdenken und -diskutieren,
    GZ


  18. Guten Tag Herr Ziegler,

    von dieser Seite gesehen haben Sie Recht.
    Daher meinte ich und befragte ich die Firma Holidaycheck, die wie ich hoffe bei einer Buchung des Zieles über Holidaycheck eine separierte Rechnung an den Kunden schicken, wo durch die einmalige Bewertung für das gebuchte Ziel ermöglicht wird, zugleich könnte diese Bewertung mit einem besonderem Kennzeichnung oder Icon dieses signalisieren.( Nun werden die Hotels darüber wenig erfreut sein, schlecht Redner könnten sogar behaupten das…… möglich währe. Um dieses zu umgehen könnte und sollte man in Betracht ziehen, bei einer gewissen Anzahl an Buchungen zb. 20 zu 2 – kann das Hotel 2 dieser Bewertungs Code – die wiederum von Holidaycheck diese automatisch den Hotels zu gesandt werden, die Hotels geben diese Code an selbst ausgewählte “echten Kunden” damit diese Sie Bewerten.)
    Eines ist und sollte jedem doch klar sein, wo Geld ist gibt es auch Schatten, jede Lücke im System kann nur gemeinsam geschlossen werden.

    Möchte dieses Thema hiermit in schriftlicher Form beenden, bevor es zu einer Gesetzes Vorlage wird. :)

    mit freundlichen Grüßen aus Westfalen

    DonKarl


  19. Auf eine aussage wurd und wird von Holidaycheck nicht geantwortet, nämlich die die von Barbara getätigt wurde und immer wieder nachgefragt wird (ich las es schon in vielen Foren). Warum der Hotelier keine Möglichkeit gegen Bewertungen von Gästen die garnicht in dem Hotel waren etwas zu tun.
    So ist ja dem Fake Tür und Tor geöffnet. Das Konkurrenzhotel um die Ecke bewertet das Hotel einfach negativ und die können nichts dagegen tun.

    Kürzlich berichtete mir ein Hotelier folgendes: (ich fragte aufgrund einer negativen Bewertung telefonisch nach): Tatsächlich war ein Konkurrenzhotelier 1 Tag Gast im Hotel und hat dann in allen Bewertungsportalen das Hotel nieder gemacht. Er hatte ja einen Nachweis, er war ja tatsächlich im Hotel, nur stimmten seine Äußerungen nicht. Ich war dann selbst in diesem Hotel und konnte mich davon überzeugen.
    Schade, dass hier nichts getan wird, so wäre mir dies wirklich günstige Hotel fast durch die Lappen gegangen, wegen einer unechten negativen Bewertung.


  20. Guten Tag Kat,

    vielen Dank für Ihren Kommentar zu dieser Diskussion.

    Dass Hoteliers keine Möglichkeit geboten wird, Zweifel an der Authentizität einer Hotelbewertung zu äußern, möchte ich so nicht stehen lassen.
    Ganz im Gegenteil: HolidayCheck zeichnet sich, im Gegensatz zu anderen Hotelbewertungsportalen, durch ein außerordentlich hohes Servicelevel aus, von dem auch unsere Hotelpartner profitieren. Als Hotelier haben Sie jederzeit die Möglichkeit, uns telefonisch bzw. per E-Mail darüber zu informieren, wenn Sie Zweifel an Art oder Inhalt einer Hotelbewertung haben.
    Nachweislich unwahre Tatsachenbehauptungen und widerlegbare Falschaussagen werden selbstverständlich nicht veröffentlicht. Auch im von Ihnen geschilderten Fall ist eine Kontaktaufnahme via service@holidaycheck.com sicherlich sinnvoll, um die getätigten Aussagen genauer zu beleuchten.

    Die Möglichkeit, Bewertungen zu Ihrem Hotel kostenfrei über Ihren HotelManager Zugang zu kommentieren ermöglicht es Ihnen zudem, Stellung zur Hotelbewertung zu nehmen und Ihren Gästen bzw. potenziellen Neukunden zu zeigen, dass Sie das Feedback Ihrer Gäste zu schätzen wissen.

    Beste Grüße vom Bodensee,
    Lisa Rudolph


  21. Besten Dank für den Artikel, der jetzt ja schon älter ist. Mich würde interessieren, ob sich etwas generell in der letzten Zeit getan hat. Gibt es dazu neue Informationen? Generell könnte man sich ja vorstellen, dass Bewertungen nur gegen Token abgegeben werden können, das man mit der Rechnung im Hotel erhält. Das landesweit durchzusetzen ist natürlich schwierig.


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